Aktuelles
Anne Biwers Gedanken
6.1.2012
Einladung
Liebe Leserin, lieber Leser,
Auf mein Buch "Schmerz hat eine Botschaft" habe ich Sie schon aufmerksam gemacht.
Heute lade ich Sie ein zu meinem Vortrag "Schmerz ist der erste Schritt zur Heilung".
Dabei stelle ich einige Aspekte des Buches vor. Es geht um Schmerz, wie wir damit umgehen, und was wir selbst tun können, um ihn aufzulosen.
Einiges werden wir an diesem Abend auch gemeinsam üben!
Der Eintritt ist, wie immer, frei, Spenden für den NHV sind aber willkommen.
Der Vortrag wird organisiert vom Naturheilverein Bad Vilbel, und findet statt im
Haus der Begegnung, Marktplatz 2, 61118 Bad Vilbel
Donnerstag, 19.1.2012
Beginn: 19.30
Bis dann!
Anne Biwer
27.12.2011
Prägnante Kalendermarken haben der Menschheit schon immer die Angst vermittelt, das Ende des Erdendaseins stünde bevor. Diesmal hat der Mayakalender auf solche Gedanken gebracht. Ich persönlich kann im Moment an ein Ende der Welt nicht glauben.
Veränderung der Gefühle und des Bewußtseins, die allerdings gibt es. Und dann wandelt sich ja auch das gesamte Dasein. Zuerst immer für den Einzelnen. Und das ist und bleibt doch die einzige Verbesserung, auf die wir bauen können: wenn jeder Mensch für sich, in seinem Leben, in seinen Beziehungen, sich um Verbesserung bemüht, dann müssen sich die Gegebenheiten insgesamt, also auf der Ebene der Gesellschaft verändern.
Aber was ist Verbesserung? Eine gute Situation entsteht immer dann, wenn wir uns im Einklang mit der Wirklichkeit, im Hier und Jetzt, befinden. Manchmal muß dieser Einklang aktiv geschaffen werden, aber das ist ja auch nur in der Gegenwart zu veranlassen. Grübeln über Vergangenes, Sorgen um die Zukunft, das bewirkt nur eine Verschlechterung der individuellen Gefühlslage. Das hat jeder schon mal gehört. Aber es gibt da ja auch leider so ganz tief, möglicherweise im Unbewußten sitzende Muster, die uns immer wieder in eine Richtung schieben, die wir bewußt gar nicht einschlagen wollten.
Sich mit dem Ursprung solcher Muster zu befassen, um diese aufzulösen, ist unangenehm, tut ein bißchen weh- zunächst. Wie das genau möglich ist, darüber werde ich mit Ihnen im nächsten Jahr gemeinsam nachdenken, damit es auch einen richtigen Neuanfang sich bringt. Einstweilen ist es gut. die eigene Realität einfach anzunehmen, und eine Verbesserung zuzulassen.
Und in dieser Woche "zwischen den Jahren" in diesem eigenartigen Freiraum zwischen zwei Bewußtseinszuständen, dem Abschied und der Begrüßung, möchte ich persönlich allen danken, die mich im vergangenen Jahr unterstützt haben.
Meinen großen und kleinen Patienten/innen, durch die ich immer wieder Neues lernen darf.
Allen, die mir bei der Gestaltung meiner Studie geholfen haben und helfen.
Meinen Freunden/innen, die mir wichtige Wegbegleiter sind
Meiner Familie, vor allem meinen geliebten "Kindern", (das Wort für erwachsene Kinder müßte noch kreiert werden...)
Der sich vergößernden Schar meiner Enkelkinder, welche das kreative Chaos beisteuert, ohne das es kein lebendiges Geschehen in der Welt gäbe.
Und allen meinen Lesern, die mich zu neuen Schreibtaten ermuntern.
ich wünsche Ihnen allen noch eine besinnliche Zeit "zwischen den Jahren"
ihre Anne Biwer
9.10.2011
Herbst und ....Trockene Augen
So, nun ist er da, der Herbst, mit seinen bunten Farben, aber auch Kälte, Wind und Regen.
An den Sommer knüpfen sich in unserer kühleren Gegend viele Hoffnungen, und entsprechend häufig wird über das Wetter geklagt, wenn es den Wünschen nicht entspricht. Auch ein zu kalter oder zu warmer Winter wird mehr beachtet. Der Herbst ist, wie er ist- da unterscheidet er sich nicht wirklich von anderen Jahreszeiten, die müssen eben auch in ihren Erscheinungsformen hingenommen werden. Es scheint aber so, als fiele das beim Herbst leichter.
Deshalb ist jetzt eine günstige Zeit, sich auf sich selbst zu besinnen, etwa rechtzeitig vor dem Jahresende Bilanz zu ziehen und aus den Augen verlorene Ziele noch in die Tat umzusetzen.
Auch die gesundheitlichen Bedingugen verändern sich, Heizung im Wechsel mit naßkalten Temepraturen erfordert andere Kleidung und Ernährung. Das erscheint banal, aber die hohe Zahl von Erkältungskrankheiten in dieser Periode spricht dafür, daß die Umstellung nicht immer so gut gelingt.
Neulich hörte ich eine - scheinbar lustige- Geschihte: ein Mann stellte sich an einem kühlen Herbsttag auf einen Platz, und wollte Geld verschenken. Es handelte sich "nur" um Zehneuroscheine. Als Grund gab er später an, er habe viel Glück gehabt, und hätte deshalb das Bedürfnis verspürt, anderen Menschen eine Freude zu machen. Eine schöne Idee, nicht wahr? Sonderbar war allerdings die Reaktion der Passanten. Die Wenigsten nahmen das Geschenk an, die weitaus größte Zahl vermutete einen schlechten Scherz oder Schlimmeres. Schließlich wurde die Polizei gerufen, und der Mann vorübergehend festgenommen.
Wecken also freiwillige Geschenke Mißtrauen? Angst vor Betrug, vor unausgesprochenen Forderungen, die sich auftun, wenn das Geschenk angenommen wurde? Könnte sein, ist aber doch eigentlich traurig. Freilassendes Geben ist eine fast verloren gegangene Kunst, Annnehmen scheint eine völlig verlernte zu sein.
Also...., auch ich biete ein Geschenk an, vielleicht paßt es zu Ihnen:
Leiden Sie an trockenen Augen, die sich nun, wenn die Heizung angestellt wird, oder draußen kalter Wind ins Gesicht bläst, wieder unangenehm bemerkbar machen, z. B. durch tränen, brennen oder Rötung? Wenn Sie zwischen dreißg und siebzig Jahren alt sind, dann können Sie sich im Rahmen meiner Studie kostenfrei in meiner Praxis von mir behandeln lassen. Es sind noch einige Plätze zu vergeben! Fragen Sie unbesorgt an, (am besten per Mail), ich schicke Ihnen gern weitere Informationen zu.
Bis bald, Anne Biwer
26.7.2011
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Trockene Augen?- Kostenlose osteopathische Behandlungen durch Teilnahme an meiner Studie!
Sie leiden unter trockenen Augen?
Im Rahmen meiner Studienarbeit untersuche ich die Wirksamkeit
der osteopathischen Behandlungsform zu diesem Beschwerdebild.
Ich suche Patienten/innen, die an dieser Studie teilnehmen möchten.
Die Behandlungen sind für Sie als Studienteilnehmer/in kostenlos!
Nähere Informationen unter der Tel 06101 83634
Sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter, wenn Sie mich nicht persönlich erreichen, ich rufe Sie zurück!
Oder per mail: Annebiwerpraxis@aol.com
Ich freue mich auf ihre Nachricht,
Anne Biwer
10.1.2011
Neujahrswünsche und gute Vorsätze
Sich zum Neuen Jahr viel Glück zu wünschen, ist ein Brauch, die keiner Religion angehört und sich durch alle Bevölkerungsschichten durchsetzt. Ob es sich nun um eine konventionelle Geste handelt. oder von Herzen kommt: es ist ene gute Energie, die da strömt.
Schwieriger wird es mit den guten Vorsätzen. Wer sie faßt, tut es meist aus einenm unangenehmen Gefühl des Mangels heraus. Der Impuls entstammt der besonderen Energie, die "zwischen den Jahren" herrscht. Diese äußert sich dann auch in einem von Alltagsnotwendigkeiten losgelösten Betrachten des eigenen Verhaltens. Als Ergebnis werden "gute Vorsätze" gefaßt, die dem wahrgenommenen Mangel oder Fehlverhalten entsprechen. Also Diät und Sport bei Übergewicht. Kontrolle des Suchtverhaltens, sprich weniger Alkohol und Zigaretten. Ordnung im häuslichen Chaos schaffen, weil der Überblick im Berg von Wohlstandsmüll verloren gegangen ist. Probleme, die zum vergangenen Jahreswechsel bestimmt auch schon anstanden, und auch in den darauf folgenden 360 Tagen. Der Grund, warum so entstandene Vorsätze, wenn überhaupt, nur vorübergehend helfen, liegt darin, daß es sich um eine Negativmotivation handelt. Wer Sport treibt, weil er sich gerne bewegen will, bleibt dabei. Wer es tut, weil er sein Äußeres ablehnt, verliert bald die Ausdauer.
Sich etwas zu wünschen, hat schon von der Aussage her eine viel bessere Resonanz in unserem Gemüt. Sich ein gutes Aussehen zu wünschen, ist also der erfolgversprechende Ansatz.
Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, daß Übergewicht nur zum geringsten Teil mit Ernährung zu tun hat. Ein auch nur einigermaßen vernünftiges Eßverhalten vorausgesetzt, sind es vielfältige Stoffwechselprozesse und äußere Streßfaktoren, die weitaus mehr Einfluß auf das Vermögen des Körpers nehmen, die Nahrung zu vebrennen. Die Nahrung wird ohnehin im Dünndarm vollständig zersetzt, und den Bedürfnissen des Körpers entsprechend neu zusammengebaut.
Streß, also zum Beispiel negative Gefühle wie Angst, Sorge, Ablehnung. Überforderung und Unlust bei der Arbeit, fehlende oder gestörte Beziehungen zu Freunden, verwandtschaft oder in der Partnerschaft, all das wird unter dem begriff Streß zusammengefaßt. Und streß bewirkt die Auschüttung von sogenannten Dickmacherhormonen. Diät, also ständige Kontrolle des Eßverhaltens, ist zusätzlicher Streß. Sich von der knappen FreiZeit weitere Stunden abzuzwacken, um einer ungeliebten Bewegungsart nachzugehen: weiterer Streß. Deshalb verläuft die Umsetzung dieser Art von Vorsätzen bestenfalls im Sand des Alltags, schlimmstenfalls bewirken sie nach einem anfänglichen geringen Erfolg eine Gewichtszunahme.
Worauf wir uns konzentrieren, das wird stärker. Also: nicht über zusätzliche Pfunde oder fehlende Fitneß grübeln!
Reservieren Sie sich lieber wöchentlich zwei Stunden (je mehr, je besser...) um zu entspannen, loszulassen, zu meditieren. Muße, dieses leider altmodisch gewordene Wort, ist die Voraussetzung für Kreativität. Kreativ sein bedeutet: spielerisch, erfinderisch, neue Wege entdecken, die dann zu überraschenden Lösungen führen.
Wenn Sie also in den nächsten Wochen anderen ein Gutes Neues Jahr wünschen, so denken Sie dabei das: ich wünsche dir viel Muße, Neues zu erleben!
In diesem Sinne wünsche Ihnen ein gesegnetes neues Jahr ,-)
Anne Biwer
22.11.2010
Lichtmangel
Die Tage werden immer kürzer, bei trübem Wetter scheint es gar nicht mehr richtig hell zu werden. Der Mangel an Sonnenlicht kann sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen : Tagesmüdigkeit und Einschlafstörungen abends , Antriebslosigkeit, Gelenk- oder Knochenschmerzen, Stimmungstief und Infektanfälligkeit. Dabei spielt es eine Rolle, in welchem Zustand Sie in diese dunkle Jahreszeit eintreten: je erschöpfter. umso unangenehmer zeigen sich die Auswirkungen des Lichtmangels.
Es ist sinnvoll, bewußt in diese Jahreszeit zu gehen. Bis zu einem gewissen Grad ist der Rückzug in das Innere des Hauses angemessen: schließlich halten nicht wenige Tiere einen Winterschlaf, und auch der Mensch kann dieses vermehrte Schlafbedürfnis verspüren. Im antiken China wurde Nachtschlaf immer von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang empfohlen. Daraus würde sich zur Sommersonnenwende eine sehr kurze Nachtruhe ergeben, zur Wintersonnenwende eine sehr lange. Auch unsere europäischen Vorfahren werden notgedrungen etwas von diesem Rhythmus gelebt haben, denn Heizmittel und Nahrung war für die arme Bevölkerung knapp, Fackeln oder gar Kerzen schier unerschwinglich.
In unserer westlichen Industriegesellschaft dagegen leben wir scheinbar unabhängig von den Jahreszeiten. Elektrisches Licht und Heizung machen es möglich, und Nahrungsmittel gibt es im Winter, wie im Sommer in großer Auswahl. Dennoch zeigt uns der Körper, daß er da einem sehr viel älteren System folgt.
Für ältere Menschen und Kleinkinder kann sich der Mangel an Sonnenlicht gefährlich für die Knochendichte auswirken. Kinder bauen noch harte Knochensubstanz auf, und ältere Menschen bauen diese wieder ab. Dies ist zwar ein Vorgang des natürlichen Lebenszyklusses, er kann aber leicht ins Krankhafte entgleisen. Nicht nur diese Menschen sollten also unbedingt versuchen, zur Mittagszeit einen Aufenthalt im Freien einzuplanen, und dies nicht nur dann ,wenn die Sonne sichtbar von einem wolkenlosen Himmel strahlt. Auch das Sonnenlicht bei bedecktem Himmel wirkt sich gut aus. Je nach Befinden ist es ratsam, zusätzlich den Rat eines naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten zu suchen, denn eine Therapie sollte nicht erst dann einsetzen, wenn Rachitis oder Osteoporose diagnostiziert werden.
Auch wenn es altbekannt klingt: vorbeugen ist immer besser, als heilen!
Folgende Maßnahmen können helfen, wenn Sie unter dem Lichtmangel leiden- und daß wäre dann der Fall, wenn Sie mehrere der oben genannten Symptome an sich wahrnehmen.
Trinken Sie viel, denn die austrocknende Wirkung der Heizung wird leicht unterschätzt. Lüften Sie mindestens zweimal täglich, auch bei Frost oder Schneewetter. Essen Sie genug Obst und Gemüse, das einheimische Angebot ist jetzt noch groß. Zusätzlich bieten sich Nüsse an. Nüsse enthalten zwar Fett, es handelt sich aber um ein gesundes Fett. Außerdem liefern die meisten Nußsorten Vitamine der B- Gruppe. Ein Mangel dieser Vitamine wird in neueren Forschungen mit dem Ausbruch schwerwiegender Erkrankungen in Zusammenhang gebracht.
Stimmungsaufhellend, abwehrstärkend und verdauungfördernd lassen sich zahlreiche Gewürze einsetzen. Dazu gehören alle Gewürze, die traditionell in der Weihnachtsbäckerei verwendet werden: Zimt, Vanille, Nelken, Kardamom, Muskatnuß, Ingwer, Pfeffer und Safran. Tatsächlich ist die Mischung aus Nüssen, Trockenfrüchten, Gewürzen und Zucker, gesund, und der dunklen, kalten Jahreszeit entsprechend. Es kommt nur auf die Menge an, auch hier macht die Dosis das Gift!
Allerdings sind Kombinationen der Gewürze auch sehr wohltuend in pikanten Speisen. Eine mit Ingwer, Chilischoten, Knoblauch, Zwiebeln zubereitete, heiße Gemüsesuppe, gewürzt mit Safran und einem Schuß Wein, vertreibt einen Infekt im Anfangsstadium. Die Suppe darf scharf sein, eine Überhitzungsreaktion mit rotem Kopf und Schweiß ist erwünscht.
Zeigen sich bereits deutliche Symptome des grippalen Infekts, ist die altbewährte Hühnersuppe ein gutes Hausmittel (sie ist leider nicht für Vegetarier geeignet) - die darin enthaltenen Enzyme wirken als Medikament. Diese Brühe läßt sich ganz einfach aus einem Suppenhuhn, ersatzweise Hühnerklein, und einem Bund Suppengrün selbst herstellen. Achten Sie darauf, das Hühnerfleisch immer mit kaltem Wasser aufzusetzen, und fügen Sie Lorbeerblätter, Piment- und Pfefferkörner hinzu.
Guten Appetit und Sonne im Herzen,
wümscht Ihnen
Anne L. Biwer
13.9.2010
Altweibersommer
Mit den ersten nassen, kühlen und düsteren Tagen melden sich häufig Schmerzen wieder, die im Sommer, bei warmen Temperaturen, hellem Licht, und den langen Tagen mit den vielfältigen Ablenkungsmöglichkeiten leichter weggesteckt werden.
Rüsten Sie sich jetzt für die Übergangszeit! Das reiche Angebot an einheimischem, reifem Obst und Gemüse macht es leicht, sich mit den nötigen Vitaminen zu versorgen, Mineralstoffe sind z. B. in Nüssen und Samen enthalten. In der traditionellen chinesischen Medizin der Antike gehörte es zu den Aufgaben des Arztes, zu jedem Jahreszeitenwechsel die Nahrungsumstellung mit entsprechenden Diätvorschlägen zu begleiten. Klimatische Veränderungen erfordern eben eine Verhaltensänderung, auch in der inneren Einstellung. Das ist nicht immer einfach in einer Region, in der der Sommer Wünsche offengelassen hat. Aber oft bieten Spätsommer oder Frühherbst hier eine viel stabilere Wetterlage, auch wenn die Tage kürzer, und die Temperaturen nachts deutlich kühler werden. Da ist übrigens auch wärmende Kleidung, am besten aus Seide oder Wolle angebracht, vor allem dann, wenn der Jahreszeitenwechsel sich mit Gelenkschmerzen bemerkbar macht. Der Aufenthalt im Freien tut nach wie vor gut, nur sollten allmählich die Mittagsstunden dafür genutzt werden. Diese Wochen der Vorbereitung auf die dunkle Jahreszeit können, richtig genutzt, den lästigen Erkältungskrankheiten im Winter vorbeugen.
Wenn Sie Gelegenheit haben, sammeln Sie doch mal auf einem Spaziergang Schlehen, vorzugsweise von Hecken einer sonnigen Südlage. Schlehen sind roh ungenießbar herb, aber als Elixier das beste Stärkungsmittel für einen anfälligen Organismus.
Rezept:
Die gewaschenen, reifen Schlehen in eine Schüssel geben, mit soviel kochendem Wasser übergießen, daß es etwa fingerdick über den Früchten steht. Nach 24 Stunden das Wasser abgießen, erneut aufkochen und die Früchte damit wieder übergießen. Dreimal wiederholen. Dann den gewonnenen Saft wieder mit Kandiszucker nach Belieben aufkochen, in vorbereitete Flaschen füllen und verschließen. Kühl aufbewahren.
Freitag 18 Juni 2010
30.5.2010
Zeckenalarm?
Leider läßt der Frühsommer in Mitteleuropa ein wenig auf sich warten. Die Sonne macht sich rar, dafür wuchert das Blattgrün umso üppiger. Sowie aber einige sonnig-warme Tage hintereinander kommen, werden wir Frühling und Sommer in atemberaubender Geschwindigkeit und Vielfalt erleben. Wald und Feld, Wiese und Garten, sind dann besonders schön, und die Kinder werden endlich das Spiel im Freien ohne Regenmantel oder warme Kleidung genießen.
Juni/Juli allerdings ist die Periode der Zecken. Die winzig kleinen, schwarzen Insekten krabbeln im hohen Gras, und suchen von dort aus einen Weg auf den Wirtsorganismus eines Säugetiers, um Blut zu zapfen. Denn davon ernähren sich die kleinen Biester, ganz wie die Vampire. Möglicherweise löst deshalb der Gedanke an einen Zeckenbiß solches Entsetzen aus?
Grundsätzlich gefährlich ist ein Zeckenbiß aber nur dann, wenn das Insekt Bakterien oder Viren überträgt.
Borreliose ist fast immer gut zu erkennen, denn um die Einstichstelle dieses Zeckenbisses bildet sich ein roter oder auch flächiger, entzündlicher roter Hof. Dieser bleibt auch dann sichtbar, wenn die Zecke gesättigt abgefallen ist. Dies bedeutet, daß der Organismus auf das Bakterium reagiert- nicht zwingend, daß er an Borreliose erkrankt! Suchen Sie aber in einem solchen Fall sicherheitshalber einen fachkundigen Therapeuten/in auf, und lassen Sie sich beraten.
Unangenehmer ist die Situaion, wenn die Zecke das Menigitis Virus überträgt. Zwar ist auch in diesem Fall eine Erkrankung nicht unabdingbar vorausgesetzt, sie wäre aber sicherlich für ein Kind nicht ungefährlich. Diese Situation benötigt unbedingt eine lückenlose, fachkundige Betreuung.
So gefährlich diese Möglichkeiten sein könnten: sie bilden die Ausnahmen! Bedenken Sie, daß sich auf jeder Türklinke genug Viren und Bakterien befinden, um schwere Erkrankungen auszulösen. Trotzdem wird kaum jemand vom Türe öffnen krank. Ein gesundes Immunsystem weiß , wie es solche Eindringlinge abzuwehren hat. Auch eine Reaktion bedeutet noch nicht, daß es zum Ausbruch einer Krankheit kommt, sondern eben nur, das das Abwehrsystem sich mit den Keimen auseinandersetzt.
Da Kinder sich wachstumsbedingt immer mal wieder in einer weniger starken Verfassung befinden , ist hier Vorbeugen bestimmt basser, als die Krankheit zu behandeln. Das bedeutet aber keineswegs, daß nun der Aufenthalt im Freien gemieden werden muß!
Halten Sie die Augen offen, dann merken Sie frühzeitig, ob sich in der gewählten Gegend Zecken zeigen. Wechseln Sie dann den Ort. Sprühen Sie die Haut des Kindes vor dem Spielen im Freien mit einem entsprechenden Spray ein (gibt es in Apotheke und Fachhandel) Bestimmte Duftstoffe sind den Zecken so unangenehm, daß sie diese meiden. Achten Sie darauf, die weichen Hautpartien wie Ellen- und Kniebeugen damit zu schützen, hinter den Ohren, und verteilen Sie auch ein wenig Spray in den Haaren. Das Gesicht sollte ausgespart werden, denn die meisten dieser Mittel reizen die Augen. Deshalb auch die Kinderhände nicht besprühen, das es sich nicht vermeiden läßt, das die Kinder sich ins Gesicht fassen. Ziehen sie den Kindern feste Schuhe, helle Strümpfe und Oberbekleidung an, dann fallen die kleinen schwarzen Krabbeltiere sofort ins Blickfeld, und lassen sich problemlos abstreifen. Am besten das Kind sofort nach dem Spielen ,spätestens aber am Abend abduschen, dabei alle Hautfalten und die Kopfhaut genau überprüfen. Meistens haben sich ebventuell vorhandene Zecken da noch nicht von der Kleidung auf die Haut vorgearbeitet bzw angesaugt.
Und was, wenn Sie doch eine entdecken, die sich festgebissen hat? Ein homöopathisches Mittel für die erste Hilfe ist Ledum, als Globuli in einer Niedrigpotenz (z.B. D6) geben. In der Apotheke gibt es spezielle Zeckenzangen zu kaufen, mit der sie das Insekt fachgerecht entfernen können. Verwenden Sie dabei unbedingt ein Desinfektionsmittel. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie die Zecken besser von einer Fachperson entfernen.
Bleiben Sie zuversichtlich: denn nicht jeder Zeckenbiß bedeutet Borreliose oder Meningitis! Die meisten bleiben absolut folgenlos. Und ich schreibe das aus eigener Erfahrung...:-)
Ich wünsche Ihnen viele sorgenfreie Frühsommertage!
ihre Anne Biwer
3.3.2010
Abschied und Anfang
Gar nicht so lange ist es her, da schien es kein Ende nehmen zu wollen mit dem Schnee, dem Eis und der Kälte. Am Wochenende tobte ein Sturm, heute strahlte die Sonne. Das erinnert mich an ein französisches Sprichwort, das ich oft zu hören bekam, wenn ich als Kind hingefallen war. "Aprés la pluie le beau temps", was sich mit "Auf Regen folgt Sonnenschein" übersetzen ließe. Ja,es käme uns sicher nicht in den Sinn, schlechtem Wetter, der Winterkälte oder dem Sturm nachzutrauern.
Aber Übergänge sind häufig krisenhaft und schmerzlich, auch wenn sie in einen besseren Zustand führen.
In den letzten Wintertagen hat meine Schwester die Schwelle des Todes überschritten, und den Weg in eine neue Daseinsform gewählt. Das klingt positiv,weil es das Ergebnis beschreibt, nicht das Leiden, den Kampf und die Krise. Haben wir eine Prüfung erfolgreich gemeistert, erscheint es uns im Nachhinein ja manchmal so, als wäre das Alles eigentlich ganz einfach gewesen: das gesunde Erinnerungsvermögen des Menschen betont eben lieber das Schöne und das Gute.
Der Abschied von den Gemeinsamkeiten der Kindheit: jede Familiengeschichte hat Besonderheiten. Menschen auf dem physischen Plan zu verlieren, die davon wußten, läßt ein Stück der persönlichen Biographie verstummen. So bleibt trotz des Wissens um die Weisheit des Schicksals, der Gewißheit daß es im Leben nur Übergänge gibt, kein Ende, eben ein Schmerz. Eine Lücke, die sich hier auf der Erde nie mehr schließen wird.
Der Himmel war heute tiefblau, dann fast türkis, und blauschwarz nach dem Sonnenuntergang. Meine Schwester liebte das Spiel mit den Farben, und ich sah den Himmel auch mit ihren Augen. Eines Tages werde ich die Gemeinsamkeit im Herzen stärker empfinden, als den Mangel der physischen Gegenwart, das weiß ich: ich habe es ja schon erlebt.
In wenigen Wochen wird der Frühling einziehen, der mir hier in der Wetterau so schön erscheint, wie nirgendwo sonst. Auch wenn die Weisheit von Sprichworten mir manchmal allzu einfach erscheint, Recht haben sie doch:
Aprés la pluie le beau temps...
17.1.2010
Pünktlich zum Jahresanfang erscheinen überall Diätvorschläge, die in den Zeitschriften ungefähr an derselben Stelle abgedruckt werden, wo vorher die Festtagsrezepte für Weihnachten und Neujahr standen.
Obwohl es eigentlich nur um das geht, was der Körper an Brennstoff zu sich nimmt, ist Ernährung immer eng mit Gefühlen, Glaubenssätzen, oder gar weltanschaulichen Fragen verknüpft. Besonders beliebt scheint in der Wohlstandsgesellschaft alles das zu sein, was den Verlust von Körpergewicht fördert. Zum Beispiel ist „Low Carb“ gerade wieder sehr modern. Die Einschränkung der Kohlehydrate war übrigens schon um 1970 in aller Munde, pardon, Haupttenor der Diätvorschläge. Danach galt für einige Jahrzehnte „Low Fat“, also Verminderung der Nahrungsfette. Es gibt auch noch ganz andere Modelle, vegetarisch, vegan, Rohkost, oder… Über die gesamte Welt verstreut leben Menschen, die ihre Körper mit den verschiedensten Ernährungsgewohnheiten am Leben erhalten. Der homo sapiens sapiens, also die Menschenart, der wir angehören, hat sich durchgesetzt, eben weil er der Allesfresser ist!
Januar ist in Mitteleuropa, mit dem gemäßigten Vier-Jahreszeiten-Klima, jedenfalls nicht die geeignete Zeit, um Körpergewicht zu verlieren. Auch wenn wir heute das ganze Jahr über alles im Supermarkt kaufen können, hier geht es um sehr viel ältere Regelmechanismen. Der Höhepunkt des Winters steht noch bevor, frische Nahrungsmittel waren früher noch lange nicht zu haben, also war das kein Zeitpunkt, an dem der Körper freiwillig Gewicht abgegeben hätte. „Abnehmen“ scheitert oft an Steinzeitmechanismen! Von der Evolution her ist die nämlich noch gar nicht so weit von unserer Gegenwart entfernt. Bekannt ist beispielweise der „JoJo Effekt“. Zehn Kilo herunter, 15 wieder herauf.
Was bedeutet Diät für den Körper? Erst eine Hungersnot, dann, zum Glück, wieder gewohnte Nahrungsaufnahme. Ohne Folge bleibt das nicht. Unser Stoffwechsel reagiert jetzt anders. Für die nächste „Hungersnot“ legt er vorsorglich sehr widerstandsfähige Fettdepots an, außerdem wird die Nahrung viel besser verwertet. Wer also nach einer Diät genauso ißt, wie vorher, der muß unweigerlich zunehmen. Insbesondere Frauen sollen sich ja möglichst „dünn machen“. Schwangerschaftskilos sollen schnell verschwinden, Zunehmen während der Wechseljahre muß unbedingt verhindert werden. Aber mit diesen Fettreserven folgt der Körper einem alten, eigentlich sehr sinnvollen Plan. Eine Mutter, die monate- oder jahrelang stillt, braucht nach der Anstrengung der Geburt ein wenig Polster, es wird im Laufe der Stillzeit schon weichen. Im Fett speichert der weibliche Körper Östrogene, die während der Jahre des Klimakteriums nach und nach abgegeben werden, um die hormonelle Umstellung zu erleichtern. Also ist das Abnehmen hier gar nicht sinnvoll.
Dann haben wir noch den Streß. Auch da versteht der Körper nicht Wirtschaftskrise, Mobbing, Multitasking oder Scheidung, sondern: „der Säbelzahntiger verfolgt mich“. Während der Flucht wird die Verdauung zurückgeschaltet. Streß verhindert das Abnehmen, verhindert auch die Verarbeitung der Nahrung. Ein gestreßter Verdauungsapparat kann kaum etwas gut verwerten. Deshalb essen die einen zuviel, weil Sie den Mangelzustand des Körpers trotz reichlicher Mahlzeiten signalisiert bekommen, andere vermeiden das Essen, weil Sie das Unbehagen des Verdauungsapparates deutlich spüren. Schalten Sie den Streß aus! Weder viel Arbeit, noch große Anforderungen, noch die Notwendigkeit, Probleme zu lösen, sind „Streß“. Streß ist das Gefühl, daß Sie dabei entwickeln, und dieses Gefühl ruft chemische Veränderungen in Ihrem Körper hervor. Entscheiden Sie sich deshalb für eine Entspannungs- oder Meditationsmethode, und pflegen Sie dieses Ritual täglich. Fünfzehn Minuten am Tag werden Ihrer Gesundheit mehr nutzen, als fünfzehn Wochen Diät.
Achten Sie darauf, sich täglich im Freien bei Tageslicht zu bewegen. Meiden Sie von heute an Fahrstühle, steigen Sie Treppen, steigen Sie eine Station früher aus Bus oder Bahn, als nötig. Auf diese Weise haben Sie, ohne großen Aufwand, schon einige Bewegungseinheiten zusätzlich in den Tag eingebaut. Treiben Sie Sport! Überlegen Sie sich vorher gut, was Ihnen Freude macht, und nehmen Sie sich an zwei bis drei Tagen in der Woche ausreichend Zeit dafür. Tanzen, walken joggen, Rad fahren, Yoga….oder, oder, oder.
Trinken Sie zwei bis drei Liter Wasser täglich. Davon haben Sie sicher schon gehört: oft sind Sie gar nicht hungrig, sondern durstig. Dann vergeht das Verlangen, etwas in den Mund zu stecken, wenn Sie ausreichend getrunken haben.
Mein Rat: legen Sie die Diätrezepte erst mal beiseite. Wiegen Sie sich auch nicht mehr! Denn erst, wenn Sie die grundlegenden Schritte angegangen sind, wird es sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, wieviel Sie essen.
Bis dahin wünsche ich Ihnen einen bewegten Jahresbeginn!
Anne Biwer
23.12.2009
Die Dreizehn Heiligen Nächte
Morgen werden die Geschäfte schließen, die Einkaufshektik hört auf, die Weihnachtsfeiertage beginnen. Während damit für manche die Sache beendet ist, beginnt, spirituell gesehen, erst die eigentliche Weihnachtszeit. Der Advent ist ja nur die Wartezeit, und früher galt er sogar als Fastenzeit. Da fiel dann das Festessen an den Feiertagen gar nicht ins Gewicht.
Viel von dem „Weihnachtsstreß“, der beklagt wird, ist darauf zurückzuführen, dass der Einschnitt, den die Zeit „zwischen den Jahren“ bringt, zwar diffus innerlich erlebt, aber bewußt übergangen wird..
Die Heiligen Nächte beginnen mit dem 25.12., und enden am 6.1., der Dreikönigstag. Der Brauch, am 24.12. zu feiern, hat seine Wurzel mehr in der germanischen Kultur. Innerhalb der esoterischen christlichen Tradition ist der 24.12. aber noch nicht Weihnachten, sondern der „Adam und Eva Tag“. Aber die Magie der Dreizehn Heiligen Nächte ist viel älter, als jede religiöse Tradition.
Jeder diese Tage und Nächte repräsentiert einen Monat des kommenden Jahres. Allerdings nicht einfach im Ablauf, sondern gewissermaßen aufgeklappt, von dem Tag der Mitte aus. Das ist die Silvesternacht, der 31.12. Diese Nachtstunden repräsentieren die menschliche Freiheit, sich zu entscheiden. Etwas, das allzu oft von Alkoholrausch, oder lautstarkem Feiern oder Feuerwerk übertönt wird. Einiges Brauchtum erzählt aber noch von dem tiefen Sinn des Neujahrsnacht: etwa die unterschiedlichen Orakelspiele, oder die „guten Vorsätze“ für das nächste Jahr, die hier gefasst werden.
Alles in allem ist die Weihnachtszeit also in besonderer Weise dafür geeignet, nach innen zu gehen, und in sich hineinzuhören.
Ich nutze diese Zeit seit vielen Jahren für mein Tagebuch der Heiligen Nächte. Regen, Wolken, Sonnenschein, alle Wetterveränderungen, die während des Tages geschehen, vor allem aber Gedankengänge, Stimmungen, Hoffnungen, oder neue Ideen: das fließt in den Text ein. Oft genug bin ich verblüfft, wenn ich dann im Verlauf des Jahres den zum Monat passenden Tag nachlese. Das ist dann wie eine Interpretation all dessen, was sich im Verlauf der Wochen realisiert hat.
Versuchen Sie es doch auch einmal! Damit Sie die Tage den Monaten zuordnen können, folgt jetzt die Auflistung:
25.12. /April 31.12. 1.1./Oktober
26.12. /Mai 2.1./November
27.12. /Juni 3.1./Dezember
28.12. /Juli 4.1./Januar
29.12. /August 5.1./Februar
3.12.2009
Geschenke
In diesen Wochen flattern unzählige Prospekte in die Briefkästen. Rabatte, Sonderangebote, Schnäppchen, die, wenn sie etwas genauer in Augenschein genommen werden, eher dem Händler Gewinn versprechen. Zum Beispiel ein 30 €uro Gutschein, der eingelöst werden kann, wenn ein Kauf von 250 €uro getätigt worden ist…
Qualität hat ihren Preis, deshalb sind Billigkäufe ja auch sehr teuer. Denn für minderwertige Rohstoffe, mangelhafte Verarbeitung, unfaire Entstehungsbedingungen, wie Hungerlöhne in anderen Ländern, zahlen Sie immer zuviel!
Rabatte, oder zweifelhafte Gutscheine kann und will ich Ihnen deshalb auch nicht in Aussicht stellen. Aber ein Geschenk ist es doch, mein neues Buch!
Bis ein Buch entstanden ist, vergeht viel Zeit. Schwere Stunden, Scheitern, Mühen, werden aufgewogen durch die Begeisterung für die Vision dessen, was die Botschaft bewirken soll. Wenn ich das Manuskript schließlich fertiggestellt habe, beginnt für die Menschen im Verlag die Arbeit. Korrekturen, Änderungswünsche, Preiskalkulation, und vieles andere muß geschehen sein, bis endlich Satz und Druck in Arbeit genommen werden. Mittlerweile ist das neue Buch dann bereits beworben und vom Handel bestellt worden. Und irgendwann erhalte ich mein Exemplar. Das fertige Buch in Händen zu halten, empfinde ich immer als ein Geschenk.
Daß der Titel „Was uns der Körper sagen möchte“ in der Vorweihnachtszeit erscheint, war ursprünglich nicht geplant, aber es gefällt mir jetzt so. Denn dieses Buch ist auch als Geschenk an meine Patienten gedacht, und als Geschenk für all die, welche mich nicht aufsuchen können.
Ein Buch, um sich selbst und andere zu beschenken. Langfristig wird es Ihnen die Hausapotheke und manchen Besuch beim Heiler/in ersparen. Sie werden lernen, Ihre körperlichen Symptome zu verstehen. Mit zunehmender Achtung vor Ihrem Körper wird es Ihnen schließlich möglich werden, Schwachstellen zu stärken, bevor sie Alarmsignale aussenden. Ich bin sehr dankbar, Ihnen mein neues Buch präsentieren zu können! Und ich hoffe, es bringt Ihnen vor allem Vertrauen in die Selbstheilungskraft Ihres Körpers.
Übrigens: das Buch ist kein billiges Schnäppchen. Aber es ist sehr preiswert, und es ist mehr als seinen Preis wert! Sie können es direkt über meine Homepage bestellen, oder im Buchhandel beziehen.
Und vergessen Sie das Wichtigste nicht... schenken Sie sich Zeit, zum Lesen, und zum Ausruhen. Das wünsche ich Ihnen!
Ihre Anne Biwer
8.11.09
Schweinegrippe?
Haben Sie Sorge, Sie oder ein Angehöriger könnte sich anstecken und lebensgefährlich daran erkranken?
Denken Sie vielleicht, jedes Jahr sterben zehntausende Menschen an Grippe. Die Schweinegrippe ist noch gefährlicher und ansteckender!
Dann erinnern Sie sich doch bitte, dass Voraussetzung für Ansteckung da sein muß, damit der Virus einen Nährboden findet, um sich im Körper auszubreiten. Ein solcher Nährboden entsteht durch mangelhafte Ernährung, zu wenig Trinken, fehlende Hygiene, ständiges Frieren z. B. in einer ungeheizten Wohnung, ununterbrochener Aufenthalt in geschlossenen Räumen, Überarbeitung, vor allem aber durch eine ängstliche, niedergeschlagene, oder gar depressive Gemütslage.
Nichts kann Ihr Immunsystem so schädigen, wie Ihre eigenen Gedanken und Gefühle.
Deshalb liegt hier die wichtigste Hygienemaßnahme.
Meiden Sie also lieber Medienberichte, welche Angst und Sorge schüren. Wichtige Nachrichten werden Sie schon erreichen. Erinnern Sie sich noch an die Vogelgrippe? Wochenlang zirkulierten die Berichte. Irgendwann, vergangenen Sommer, gab es einen kleinen, unscheinbar platzierten Hinweis, dass „Experten“ sich eigentlich gar nicht mehr sicher darüber wären, ob der Mensch (ein „Säugetier“) sich bei einem Vogel (kein Säugetier) anstecken könnte.
Nutzen Sie die so gewonnene Zeit für einen Spaziergang bei Tageslicht. Frische Luft tut immer gut, und sie härtet, gerade im Winter, ab. Essen Sie Obst und Gemüse mit frischen Kräutern. Trinken Sie genügend Wasser oder Kräutertee. Meiden Sie, wenn Sie sich matt oder müde fühlen, Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen. Schlafen Sie ausreichend. Tun Sie jeden Tag mindestens einmal etwas, dass Ihnen Freude macht, einfach aus dem Grund, weil es Ihnen Freude macht! Freude stärkt die Abwehrkräfte.
Hilft es, sich impfen zu lassen? Wenn Sie daran glauben, dass die Impfung Sie vor der Schweinegrippe schützt, dann lautet die Antwort eindeutig: Ja! Glauben versetzt Berge.
Lesen Sie dann bitte auf keinen Fall die folgenden Gedankengänge ;-)
Wenn Sie noch über die Frage der Impfung nachdenken, könnten diese Gedankengänge Ihnen vielleicht Denkanstöße bieten.
Viren verwandeln sich ständig. Wäre das anders, dann hätten wir nur einmal im Leben Grippe. Dann wären die Abwehrstoffe im Körper gebildet, und würden sofort Grippeviren außer Gefecht setzen. Also ist der Grippevirus dieses Jahr anders, als sein „Verwandter“ vom vorigen Jahr. Es dauert Monate, eher Jahre, um einen Impfstoff zu entwickeln, und zu produzieren. Wenn Sie sich also heute gegen die Grippe impfen lassen, ist es nicht der neue Virus, sondern einer, der vermutlich gar nicht mehr zirkuliert. Als Argument dafür wird eingesetzt, dass die Impfung mit dem alten Virus das Immunsystem trainiere. Gegen den aktuellen Grippevirus schützt die Impfung aber nicht.